Die Helfende Rechte

eine medizinisch - humanitäre Stiftung in Ungarn

stellt sich vor

Entstehung

Im Juni 1990 haben fünf Personen eine Stiftung gegründet, mit dem Ziel, den Kranken, die in den Nachbarländern ihren Wohnsitz haben, eine lebensnotwendige Therapie in Ungarn zu organisieren. Die Versorgung der "medizinischen Flüchtlinge" kosteten Ungarns Krankenversicherung vor 8 Jahren jährlich ca. 1 Milliarde Forint.

Den Menschen, die mit schweren Erkrankungen zu uns kommen, weil sie im eigenen Land keinerlei Hilfe erfahren, muss geholfen werden.

Diese Hilfeleistung soll menschenwürdig, fachgerecht und wirtschaftlich sein, um die jetzt schon schwache medizinische und soziale Situation Ungarns nicht noch mehr zu belasten. Die Helfende Rechte arbeitet mit den örtlichen und überregionalen Hilfsorganisationen zusammen und strebt eine verlässliche und kontinuierliche Notfallversorgung an.

Die Gründer konnten namhafte aktive und inaktive sowie viele ehrenamtliche Helfer gewinnen, darunter Bischöfe, Politiker usw. aus aller Welt. Die Stiftung wurde am 9. 1. 1991 eingetragen.

Wie arbeiten wir?

Die helfende Rechte, eine medizinisch- humanitäre Stiftung organisiert, koordiniert und finanziert in Ungarn die Behandlung der Kranken, die in der eigenen Heimat nicht versorgt werden können.

Die Behandlung erfolgt nach vorheriger fachärztlicher Diagnosenstellung im Heimatland durch unseren Niederlassungen in den Nachbarländern. Diese fachärztliche Kommission entscheidet über die Notwendigkeit und Möglichkeit der Untersuchung oder der Behandlung in Ungarn.

Wir arbeiten mit den Universitätskliniken in Budapest, Debrecen und Szeged zusammen, wo die Kranken weiter versorgt werden.

Bei Patienten, die zur kurzzeitigen ambulanten Untersuchung genehmigt werden, können in Ausnahmefällen auch die Kosten für die Unterbringung übernommen werden.

Die Stiftung unterstützt die Beschaffung und Finanzierung von lebensnotwendigen Medikamenten übergangsweise für einen begrenzten Zeitraum.

Die Stiftung versucht ortsnah, in der Heimat des Patienten, durch Unterstützung der dortigen medizinischen Einrichtungen die fachärztliche Versorgung zu verbessern. Dies erfolgt durch eine flexiblen Versorgung mit notwendigen Medikamenten, Hilfsmitteln, medizinischen Geräten, Verbandsmaterial und Zubehör, die zur allernotwendigsten Grundlage der medizinischen Versorgung gehören.

Wir sind vollkommen offen für jede angebotene Mitarbeit mit anderen Hilfsorganisationen aus dem In- und Ausland, über fachliche Unterstützung jeglicher Art, medizinische Sachspenden aber auch für einer Zuwendung finanzieller Art.

Kurze Zusammenfassung unserer bisherigen Arbeit

Die Stiftung hat in 7 Jahren die medizinische Behandlung von ca. 23.000 Kranken ermöglicht und unterstützt. Im schwierigsten Jahr, 1994 wurden 7.968 Kranke behandelt. Hauptsächlich auf den Gebieten Erwachsenen- und Kinderkardiologie, Onkologie, Leukämien im Kindesalter (Tschernobyl und Rumänien) Kinderneurologie, Neurochirurgie, Nephrologie, Endokrinologie usw...

Die Behandlungskosten lagen in den vergangenen Jahren bei 800 Millionen Forint, (umgerechnet etwa 6,2 Millionen DM), zu dem Die Helfende Rechte weitere Sachleistungen (in Form von Medikamenten, ärztlichen Apparaten, medizinischen Hilfsmitteln, Stipendien, Fachbüchern und Fachzeitschriften ) in Höhe von 300 Millionen Forint (2,3 Millionen DM) leistete. Es war oft eine große Hilfe, dass wir Implantate wie künstliche Hüft- und Kniegelenke oder Augenlinsen beschaffen konnten, die auch außerhalb Ungarns in der Heimat des Kranken dann fachgerecht implantiert wurden.

In Zahlen nicht ausgedrückt werden kann die Hilfe, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung der zahlreichen Dialysestationen geleistet wird.

Der größte Teil der Kranken kommt aus Rumänien, Ukraine und aus dem ehemaligen Jugoslawien.

Die Arbeit unserer Stiftung ist medizinisch, humanitär und karitativ begründet und wird den medizinisch Hilfebedürftigen gewährt unabhängig von seiner Nationalität, politische, religiöse oder sonstiger Zugehörigkeit.

Diese nicht-diskriminierende Arbeit ist sowohl in Ungarn als auch in den betroffenen Nachbar-ländern bei zivilen und staatlichen Einrichtungen bekannt und anerkannt und wird von ihnen mit ihrer Mitarbeit unterstützt.

Für weitere Informationen (auf Ungarisch) können Sie sich an eines unserer Niederlassungen in Ungarn wenden. Die Adressen werden am Ende des Dokumentes aufgeführt.

Wünschen Sie weitere Auskünfte auf Deutsch, richten Sie Ihre Anfrage bitte an Frau Krämer

helfende-rechte@pagita.de

Hierhin können Sie sich auch wenden, wenn Sie die Arbeit der Helfenden Rechte unterstützen möchten, Ideen haben, (z.B. eine Veranstaltung zugunsten der Helfenden Rechte organisieren möchten), oder uns mit Geld- oder medizinischen Sachspenden unterstützen möchten.

Unsere Anlaufstellen in Ungarn, in der Vojvodina und in Deutschland:

Budapesti diszpécser központ:

- Vezetöje: Dr. Polonyi Erzsébet

- Budapest, Tompa u. 17B I.em. 6. 1094

- Telefon/fax: (1-) 2168060

Erdélyi Gyülekezet:

- Budapest X. kerület, Ladányi ut 10

- Telefon (porta éjjel-nappal): (1-) 2637862

Pécsi diszpécser központ:

- Vezetöje: Dr. Szmolenszki Tamás

- POTE II.sz. Sebészeti Klinika

- Pécs, Irgalmasok utja 1. 7621

- Telefon: (72-)311522 / 12

- Fax: (72-) 324358

Debreceni diszpécser központ:

- Vezetöje: Dr. Szolnoki Erzsébet

- DOTE III. sz. Belklinika

- Debrecen, Moricz Zs. Ut 22. 4032

- Telefon (52-) 411600 / 254, 101

- Fax: (52-) 414969

Szegedi diszpécser központ:

- Vezetöje: Prof. Dr. Tényi Mária

- Szent-Györgyi Albert OTE

- Szeged, Tisza Lajos körut 107

- Telefon: (62-) 454000 / 1109

- Fax: (62-) 455 695

Elöszüröközpont Szabadka / Subotica:

- Vezetöje: Dr. Csehák Korhecz Rozália

- 24000 Szabadka, Nusic utca 2/1

- telefon/fax: 024/557-444

- e-mail: segitojobb@tippnet.co.yu

Ansprechpartnerin im deutschsprachigen Raum:

- Frau Krämer

- e-mail: helfende-rechte@freemail.hu

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